Einen wunderschönen Herbsttag hatten sich die Rülzheimer Karnevalisten als Ausflugstag gewählt. In der Früh ging, es ab mit zwei Bussen in Richtung Bietigheim Bissingen. An dem Ort in dem im vergangenen Jahr die Baden-Würtembergische Landesgartenschau stattfand. Die moderne Kleinstadt bot einen idealen Rahmen für die Frühstückspause. In gewohnter selbstverpfleger Manier, boten sich den Ausflüglern allerlei Leckeres zur morgendlichen Stärkung. Der großzügige angelegte Park war Ziel, eines ausgedehnten Spaziergangs. Für die Kleinen und die jung gebliebenen, war natürlich der Abenteuerspielplatz begehrtes Wanderziel. Das schmucke Städtchen bot vielen auch eine Fußgängerzone in der man gemütlich bummeln konnte.

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Pünktlich wurde die Fahrt fortgesetzt nun mit dem Ziel Bad Wimpfen. In dieser mittelalterlichen Stadt war ein Mittagessen vereinbart. Gemeinsam wollten wir uns, für die Reise mit einem gecharterten Traumschiff stärken. Da das Motto der kommenden Kampagne die Seefahrt und alles drum herum ist, versprachen wir uns von dieser Fahrt auf dem Neckar, einige Inspirationen die karnevalistische umzusetzen sind. Aber zurück zum Tatort des gemeinsamen Essens. Trotz Vorbestellung hatten die Wirtsleute größte Mühe das Essen pünktlich zu liefern.
Dies führte gar so weit, dass man sich spontan fragen musste. Reicht uns die Zeit noch für unser Boot? Wie können wir es schaffen den Nachtisch, die Götterspeise, noch zu erhaschen? Die Hotelleitung zeigte sich ungerührt und entließ uns ohne Nachtisch, fluchtartig aus ihren stilvollen Gewölben.

Voller Vorfreude eilte die, um die süße Nascherei gebrachte Gesellschaft zum Hafen. Von dort aus jedoch konnte unser Reiseleiter uns nur noch, dass davon fahrende Schiff zeigen. Der Traum von der Seefahrt war ausgeträumt.

Aber einen echten Narren haut so schnell nichts um. Der nächste Programmpunkt war die Vogelflugschau auf der Burg Guttenberg. Hier kamen nicht nur Ornithologen auf Ihre Kosten, auch Otto Normalverbraucher war mit dieser Show mehr als gut bedient. Ob Adler, Geier oder Küken hier flog alles durch die Luft, dabei manchmal in atemberaubender Nähe.

Nach etwa 2 Stunden machten wir uns wieder klar zum Nachmittagsbummel durch die idyllische Stadt Bad Wimpfen. Diese vom Kriegsgeschehen verschonte Insel darf als Kleinod mittelalterlichen Bauens gelten. So war es nicht verwunderlich, dass manche sich nur schwer zur Abfahrt wieder einfanden.

Von den beiden Organisatoren Theo Dreyer und Norbert Weber war vorgesehen einen Abschluss in heimatlichen Gefilden zu machen. So bot sich geradezu ideal das Weinfest des GV Männerchors an. Bei neuem Wein und Zwiebelkuchen fand ein fast perfekter Ausflug seinen Abschluss.