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Bürgermeister Helmut Braun zeigte sich bei der Begrüßung sehr erfreut, dass so viele altere Mitbürger aus der Verbandsgemeinde die Einladung angenommen haben und ins Freizeithaus zum Altennachmittag gekommen sind. Er dankte den Karnevalisten und den Technikern für die Gestaltung des Altennachmittags sowie für die Dekoration des Freizeithauses.altennacmittag-002

Herzlich begrüßt wurden von ihm Pfarrer Zieger, Pfarrer Steeg, Pfarrer Mohr, Pfarrer Vollmer und Pfarrdiakon Landwehr. Viel Applaus erhielten die Ortsbürgermeister der Gemeinden Hördt, Kuhardt und Leimersheim sowie der Ortsbeigeordnete aus Kuhardt, die die Mitbürger ihrer Gemeinden hierher ins Freizeithaus begleiteten. Der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft „Die Stecher", Karlheinz Pfeifer, stellte die Mitwirkenden vor und betonte, dass die Aktiven sich jedes Jahr freuen, den älteren Mitbürgern der Verbandsgemeinde einige frohe Stunden bereiten zu dürfen. Landrat Stöckle, der bei den Rülzheimer Altentagen schon als Stammgast betrachtet wird, wurde herzlich begrüßt.

Pfarrer Vollmer, das neue geistliche Oberhaupt von Rülzheim, stand, seinen Ausführungen zufolge, erstmals in einer Narrenbütt, war aber um die passenden Worte nicht verlegen. Der Musikzug der Freiwilligen. Feuerwehr Rülzheim „Rote Husaren" unter der Stabführung von Norbert Leingang, hatten sich für diesen Nachmittag zur Verfügung gestellt, wofür an dieser Stelle herzlich gedankt wird. Sitzungspräsident Kurt Kupper hatte es mit einigen der anwesenden Persönlichkeiten leicht „anzubändeln", was dann auch zu humoristischen Wortspielen und viel Beifall Anlass gab. Das Programm selbst war gut gewählt; die einzelnen Programmpunkte auf die Besucher zugeschnitten, von Kurt Kupper gut besprochen, wodurch eine freundschaftlich-gemütliche Atmosphäre den Verlauf dieses Nachmittags bestimmte.

Zu bemerken ist auch der Altersunterschied bei den Akteuren, der zwischen 13 (Simone Laas) und fast 75 Jahre (Alois Johann) schwankte und somit mehrere Generationen auf der Bühne vereint waren. Die älteren Besucher bewiesen, dass sie immer noch viel „Spaß an der Freud" haben. Sie spendeten oft und gerne Beifall und beim Schunkeln waren gerade die Attesten ganz fest bei der Sache.

Die Gesangsgruppe hat sich im wahrsten Sinne des Wortes in die Herzen der älteren Besucher hinein gesungen, denn hier wurde etwas fürs Auge und etwas fürs Gehör und Gemüt gleichermaßen dargeboten. Ihr Texter und Übungsleiter ist Karlheinz Pfeifer, der musikalische Begleiter war in diesem Jahr Rolf Kern. Über den Ablauf der einzelnen Programmpunkte ausführlich zu berichten erübrigt sich, weil dies ja schon in der Tageszeitung und im Heimatbrief geschehen ist. Man kann nur immer wieder die Harmonie dieses Nachmittags hervorheben, denn die Freude und die Zufriedenheit stand allen Besuchern im Gesicht geschrieben.

Die älteren Besucher, von denen einige vielleicht zum ersten Male eine Faschingsveranstaltung besuchten, oder diejenigen, die erstmals das herrliche Innenleben der "Dampfnudel" bewundern konnten, bei all denen konnte man immer wieder den Ausspruch hören: "Es war schön".