Wieder einmal hatte die Verbandsgemeinde Rülzheim die Bürger der Gemeinde Hördt, Kuhardt, Leimersheim und Rülzheim, die das 70. Lebensjahr überschritten haben, zu ihrem traditionellen Altennachmittag ins Rülzheimer Freizeithaus eingeladen. Etwa 500 ältere Menschen waren der Einladung gefolgt und hatten sich mit Bussen kostenlos in die Rülzheimer Dampfnudel befördern lassen.

Bürgermeister Helmut Braun freute sich besonders über die gute Resonanz, die dieser Altennachmittag schon seit jeher zu verzeichnen habe, was beweise, dass diese Form der Altenbegegnung unter den älteren Mitbürgern sehr beliebt sei. Auch die schon seit Jahren zur Tradition gewordene Programmgestaltung durch die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Rülzheim „Die Stecher" (KGR) habe sich als hervorragend erwiesen, weshalb der KGR Dank und Anerkennung auszusprechen sei.

Landrat Joachim Stöckle, schon seit Jahren Gast beim Rülzheimer Altennachmittag, versprach, diese Veranstaltung immer wieder zu besuchen, solange er Chef des Landkreises Germersheim sei. Er freue sich über das gute Verhältnis, das innerhalb der Verbandsgemeinde Rülzheim zwischen der jungen und der alten Generation bestehe. Fröhlichkeit sei der beste Arzt, weshalb er hoffe, dass die älteren Mitbürger die Fröhlichkeit dieses Nachmittages mit- nahmen in den Alltag.

Pfarrer Mohr (Hördt) meinte in Form einer Hüttenrede, der Frohsinn sei notwendig für ein ausgeglichenes Leben im Alter und werde auch vom Religiösen her gewünscht und gefördert. An ihn und an den Kreischef überreichte der Sitzungspräsident der KGR, Willi Kupper, die Hausorden der KGR.

Die Aktiven der KGR´- Simone Laas („Das Jahr des Kindes"), Alois Johann („Rülzheimer Geschichten"), Gottfried Doll („Blödel"), Werner Nuber („Schrebergärtner"), die Gesangsgruppe, das Männerballett und die beiden Garden - sorgten für einige fröhliche Stunden, wobei die Kapelle des Musikvereins Hördt den musikalischen guten Ton angab.