Auch dieses Jahr trafen sich wieder die bewährten Karnevalisten der KGR in der Schulturnhalle, um ein zündendes Programm zu absolvieren. Nach Einmarsch des Elferrates mit dem Prinzenpaar, der großen und kleinen Prinzengarde, begrüßte Vorsitzender Oskar Buchte die Gäste. Sein besonderer Gruß galt dem Vorsitzenden der Badisch-Pfälzischen Karnevalvereinigung, Willi Fleischmann, und Schorsch Bracht, beide Speyer.

Prologsprecher Marcel Schuschuh überbrachte als Beauftragter der Erlenbachkrappen aus Rheinzabern Bürgermeister Braun ein Geldgeschenk in Höhe von Hundertmillionen Mark (Rentenmark), „damit er die Verbindlichkeiten der Gemeinde abtragen könne". Als erste trat Ilona Büchle als altbekanntes „Schlappermaul" auf, der auch die erste Rakete des Abends zuteil wurde. Anschließend folgte Götz König als Till, der wieder einmal die kleine und große Politik auf den Arm nachm. Ede Herrmann wusste von dem letzten Ausflug der KGR zu berichten.

Die Kinderprinzengarde erfreute wie immer die Besucher und haben sich endgültig in die Herzen aller eingetanzt. Neue Sterne am Karnevalhimmel von Rülzheim sind Kaplan Rheude und Willi Baumann, die in einem Moritatensong von der Erschaffung der ersten Menschen berichteten. Alois Johann, seit Gründung der KGR in der Bütt und Senior der Büttenkanonen, zeigte auf, wie es einem Wanderer des Pfälzcrwald-Vereins bei großen und kleinen Wanderungen im Pfälzerwald und auch im Rülzheimer Wald ergehen kann.

Der Texas-Tanz der Prinzengarde erfreute die Besucher und als Mutter und Tochter Büchle (Marlies und Petra) in der Bütt erschienen, von den „Leiden" als Mutter des Dreimädelhauses und als unverstandene Tochter erzählten, hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Nicht wegzudenken bei der Rülzheimer Fasenacht sind die Erlenbachkrappen aus Rheinzabern. Der zweite Teil des Abends brachte gleich zu Beginn den Höhepunkt.

Die KGR hatte extra zu diesem Abend das „Can-Can-Ballett" verpflichtet. Es wurde gebildet aus den Ehefrauen des Elferrates und sonstigen Aktiven. Zehn Frauen brachten wirklich eine gelunge Darbietung und mussten eine Zugabe geben, so groß war der Erfolg. Karlheinz Pfeiffer erzählte von den Mühen und Leiden eines Sonntagsjägers. Marcel Schuschu war als Rosenzüchter nochmals mit von der Partie.

Man könnte es eine „schwarze Invasion" nennen, denn der ehemalige Kaplan Reißinger und der jetzige Kaplan Rheude standen, was einmalig in der Geschichte der KGR ist, zusammen als Schagob und Hanjörg in der Bütt. Nach diesem Auftritt brauchten die Lachmuskeln etwas Ruhe, wurden aber wieder strapaziert von dem altbekannten Pfälzer Krischer (Götz König).

Es war ein gelungener Abend, der am Samstag, dem 13. Februar, seine Wiederholung finden wird.